Von Schoggifans und Zugsreisenden
Ehemaligentag, 5. November 2011
Auch nach der Ausbildung engagiert sich die Stiftung Bächtelen für ehemalige Lernende. Sie bietet Unterstützung in beruflichen und privaten Angelegenheiten und organisiert verschiedene Anlässe. Ziel ist es, die nachhaltige Integration zu fördern.
Jedes Jahr im November lädt die Stiftung Bächtelen die ehemaligen Lernenden zu einem Treffen ein. Die ehemaligen Lernenden nutzen dieses Treffen um der Geselligkeit zu frönen. Der Stiftung Bächtelen dient dieser Anlass mehr über das Wohlergehen der ehemaligen Lernenden zu erfahren.
Marianne Vogt, Mitarbeiterin Stellenvermittlung/Integration, und Naëmi Eggimann, Mitorganisatorin des Ehemaligentages geben mit dem folgenden Bericht einen Einblick in das erfolgreiche Treffen.
Als erstes berichtet Marianne Vogt zum Besuch des Maison Cailler in Broc (Freiburg):
„Am diesjährigen Ehemaligentag standen zwei besondere Leckerbissen zur Auswahl: der Besuch des Maison Cailler in Broc (Freiburg) und der Besuch des Eisenbahnmuseums in Granges-Paccot (Freiburg). Wer die Wahl hat, hat die Qual; die ehemaligen Lernenden mussten sich entscheiden. Und manch einer tat sich wohl schwer damit.
Wir (zwei Begleitende der Stiftung Bächtelen) trafen uns mit 40 Schokoladefans am Samstagmorgen um 08:15 Uhr am Bahnhof Bern. Mit Bahn und Postauto reisten wir via Freiburg und Bulle nach Broc Fabric. Wartezeiten überbrückten wir mit Pick-Nick und dem persönlichen Austausch.
Auf dem Platz, vor dem altehrwürdigen Maison Cailler, versammelten sich bereits viele andere kleine und grosse, junge und alte Besucherinnen und Besucher. Die Führung begann mit einer animierten Reise durch die Geschichte des Kakaos und der Schokolade. Daraufhin wurde, am Beispiel der traditionellen Schoggistängeli oder Branches Cailler, die Schokoladenherstellung gezeigt. Die Produktionsstrasse gab Aufschluss über die Herstellung der Rohlinge, das Begiessen mit dem Schoggi-Haselnuss-Überzug, die Trocknung und die Verpackung in die traditionelle grüne, blaue oder rote Folie. Natürlich durften wir die fertigen Schoggistängeli kosten. Und weiter ging es in den Degustationsraum.
Hier kamen wir so richtig auf unsere Kosten. Es kam uns vor wie im Schlaraffenland. Es gab eckige, runde, dunkle, helle und gefüllte Pralinées à discrétion. Mit vollem Bauch durften wir anschliessend einen Film über die Schokoladenherstellung geniessen. Er bildete gleichzeitig den Schlusspunkt der Führung.
Bis zur Rückkehr nach Bern blieb genug Zeit um im Shop Schokolade zu kaufen, Kaffee zu trinken und zu plaudern.“
Die Freunde der Eisenbahn kamen nicht minder auf ihre Rechnung. Näemi Eggimann berichtet:
„Die Eisenbahnfans konnten etwas länger schlafen. Treffpunkt war 10:15 Uhr am Bahnhof Bern.
Rund 40 ehemalige Lernende freuten sich mit uns (zwei Begleitende der Stiftung Bächtelen) an diesem Morgen darauf, den Tagesausflug ins Eisenbahnmuseum Kaeserberg in Granges-Paccot zu starten. Mit der Reise nach Granges-Paccot via Fribourg ging das Abenteuer los. Dort angekommen, wurden wir vor dem Eingang des Museums herzlich von zwei Mitarbeitern empfangen. Nach einer kurzen Erklärung über den Ablauf konnte die Führung beginnen.
Ein eindrücklicher Kurzfilm zeigte uns, wie und warum das Museum gebaut wurde. Um uns selber ein Bild davon zu machen, durften wir ein wenig später den „Bahnhof“ der Miniaturzüge bestaunen.
Das Highlight war aber die Halle, in der die Miniaturzüge durch eine wunderschön aufgebaute, detailgetreue Landschaft fuhren. Wir konnten uns kaum satt sehen.
Hungrig von der rund zweistündigen Führung, assen wir gemütlich ein Picknick vor dem Museum. Im Coop-Restaurant in Fribourg machten wir noch eine kleine Pause. Es wurde viel gelacht und geplaudert, die Stimmung war stets fröhlich.
Die Rückfahrt nach Bern erfolgte sowohl für die Schokoladefans wie auch die Eisenbahnfreunde im gleichen Zug. In Bern eingetroffen, wollten wir dann wieder gruppenweise nach Wabern zurück fahren. Die Begleitenden verloren jedoch kurz den Überblick, und es entstand ein kleines Chaos. Zum Glück fanden trotzdem alle den Weg in die Stiftung Bächtelen zurück. Dort wurde uns ein leckeres Abendessen serviert. Beim gemütlichen Beisammensein konnten wir unsere Eindrücke austauschen und den ereignisreichen Tag ausklingen lassen.“
Bericht: Marianne Vogt und Naëmi Eggimann
Fotos: Elmar Boschung, Roland Schütz und Marianne Vogt




























































